Kann die Dunkelheit der Welt vertrieben werden durch das Sprechen über den Glanz des Lichts? (14.1.95)

Sathya Sai Baba betont hierfür immer wieder in seinen Reden die Wichtigkeit der Übereinstimmung der drei H's "Haupt, Herz und Hand" (head, heart, hand). Das heißt, dass Gedanke, Wort und Tat in allen Lebensbereichen eine Einheit ergeben sollen. So lehren uns auch die drei gemeinsamen Bereichsaktivitäten, Erziehung, Dienen und Hingabe, im alltäglichem Leben die Spiritualität zielorientiert und qualitativ hochwertig für den persönlichen und gemeinsamen Fortschritt anzuwenden.

Unter den Menschen die Liebe zu Gott zu fördern, ist seine oberste Pflicht,

Für andere zu leben, nicht für sich selbst, ist sein hehres Ideal.

In selbstloser Hingabe im Dienst am Menschen liegt seine Zufriedenheit,

Makellose Liebe nährt er im Herzen.

Wenn du deinen Mitmenschen nicht hilfst,

Wozu soll all dein Wissen gut sein?

(Sommersegen 93, S. 119)

Bemüht euch um den Weltfrieden. Die Welt selbst ist im Frieden, doch Gedanken und Gemüt (mind) des Menschen sind von Unruhe erfüllt. Lasst Frieden diesen von Unruhe erfüllten Geist (mind) durchdringen. Alles hängt vom Verhalten des Menschen ab. Lehrt die Welt durch das Beispiel edler Handlungen und Worte. Erfüllt euer Herz mit dem Namen Gottes. Erfüllt Verstand und Gemüt (mind) mit dem Geist des Dienens.

Die Menschen müssen rechten Gebrauch machen von Kopf, Herz und Hand.

Wenn wir den drei „H’s“ (head, heart, hand) folgen, erklimmen wir die höchsten Höhen.

<Sommersegen 1993 S. 58>

In jedem einzelnen ist Göttichkeit, die man aufrichtig zu erkennen suchen sollte. Nur die Theorie zu verbreiten, ist nicht genug. Es gibt eine große Anzahl von Leuten, die sie verbreiten und predigen, aber Menschen, die sie praktizieren, sind selten. Viele reden so und handeln ganz anders.

Es sollte Einklang in Gedanken, Wort und Tat bestehen. Das ist die Einheit von Kopf, Herz und Hand.

<21.01.1993>

Die Einheit dieser drei ist wirkliche Göttlichkeit. Aus dieser Einheit werdet ihr zur Reinheit gelangen, und die Reinheit wird euch zur Verwirklichung der Göttlichkeit führen. Im spirituellen Sprachgebrauch wird diese Dreiheit tripûti, Trinität, genannt. Aber nicht nur im spirituellen, im weltlichen und sozialen Leben - im gesamten Leben ist die Einheit von Gedanke, Wort und Tat von größter Wichtigkeit und muß weiterentwickelt werden, damit wir wahren Frieden erfahren können.  ...

<20.11.1992>

Der Wert des Menschen liegt in der Fähigkeit, Gedanken, Wort und Tat zu läutern. Um sich auf die höchste Stufe zu erheben, muss er die drei Werkzeuge, die ihm zur Verfügung stehen, nämlich Verstand, Zunge und Hand heiligen.

<31.08.1981>

Die Essenz des Vedanta ist die dreifache Einheit von Gedanke, Wort und Tat. In dieser Einheit kann wahrer Segen erfahren werden. Sie wird ebenso die spirituelle Grundlage der Göttlichkeit aufzeigen.

<14.01.1995>

Wenn die Worte in Übereinstimmung mit den Gedanken sind, werden sie zur Wahrheit. Wenn das gesprochene Wort in eine Handlung mündet, wird daraus "Rechtes Handeln" (dharma). Für beide, Wahrheit und Rechtes Handeln ist das Gewissen (antarâtman), das innere Selbst, die Grundlage. Die Gedanken, die vom inneren Selbst aufsteigen, sollten im Sprechen Ausdruck finden. Wenn die inneren Gefühle verschieden sind von den gesprochenen Worten, kann man dann die Worte als wahr betrachten, oder sind sie unwahr? . . . Wenn die Handlung nicht mit den Worten übereinstimmt, ist es eine unrechte Handlung (adharma). Wahrheit und Rechtes Handeln sind Ausdrucksweisen, die von den Tiefen des eigenen Gewissens herrühren.

<11.03.94>