Studienhilfe zur Begrenzung der Wünsche

Anmerkung des Übersetzers: in diesem Artikel wird häufig der Begriff „Geist“ gebraucht. Dies ist im Sinn von Denken, Gefühl, Gemüt zu verstehen (engl. mind), nicht im Sinn des spirituellen, göttlichen Wesenskerns des Menschen (engl. spirit).

 

Verschwende keine Lebensmittel

Verschwende kein Geld

Verschwende keine Zeit

Verschwende keine Energie

Nutze die Natur nicht aus

Nachstehend sind dreizehn göttliche Ansprachen von Bhagawan Sri Sathya Sai Baba wiedergegeben, in denen er das Programm „Begrenzung der Wünsche“ erklärt.

 

Wünsche sind ein Gefängnis

Was bedeutet "Begrenzung der Wünsche"? Der Mensch wird durch seine unbegrenzten Wünsche getäuscht. Er lebt in einer Traumwelt. Er vergisst das Höchste Bewusstsein. Deshalb ist es wichtig, unsere Wünsche unter Kontrolle zu halten und sie einzugrenzen, sie zu „deckeln“. Wir geben zu viel Geld aus. Anstatt zu unserem eigenen Vergnügen übermäßige Ausgaben zu tätigen, sollten wir etwas zur Verfügung stellen, das den Armen und Bedürftigen zu Gute kommt. Das ist die wahre Bedeutung von "Begrenzung der Wünsche".

Mache nicht den Fehler zu denken, dass Geld geben alles ist, was benötigt wird. Spende nicht an andere, während Du deinen eigenen Wünschen erlaubst, sich weiter zu vermehren. Reduziere deine Wünsche, da materialistische Wünsche zu einem unruhigen und katastrophalen Leben führen. Wünsche sind ein Gefängnis. Der Mensch kann nur durch Einschränkung seiner Bedürfnisse befreit werden. Verlange nur das Nötigste im Leben.

 

Wie kannst Du Wünsche reduzieren?

Als erstes zum Essen: Iss nur, was du zum Essen brauchst. Sei nicht gierig. Nimm dir nicht mehr, als du essen kannst, und verschwende nicht den Rest, denn das Verschwenden von Lebensmitteln ist eine große Sünde. Die überschüssige Nahrung kann einen anderen Magen füllen. Verschwende keine Nahrung, denn Nahrung ist Gott, das Leben ist Gott, und der Mensch wird aus Nahrung geboren. Essen ist die Hauptquelle für das Leben, den Körper, den Geist und den Charakter des Menschen.

Der grobe Teil der Nahrung, der den größten Teil der vom Körper aufgenommenen Speisen ausmacht, wird als Abfallstoff entsorgt. Eine winzige Menge der Nahrung, die der subtile Teil ist, wird vom Körper aufgenommen und fließt als Blut. Und eine winzige Menge, die der subtilste Teil des Essens ist, macht den Verstand aus. Daher ist der Geist das Spiegelbild der aufgenommenen Nahrung. Der Grund für die gegenwärtigen tierischen und dämonischen Tendenzen in unseren Köpfen liegt in der Nahrung, die wir zu uns nehmen.

Anstelle von Freundlichkeit, Mitgefühl, Liebe und Geduld werden nur schlechte Eigenschaften wie Hass und Anhaftung gefördert. Daher sollte die Qualität der Lebensmittel, die wir essen, sehr rein, sehr sauber, sehr geheiligt und satwisch (ausgewogen, rein) sein. Der Mensch erhält aus solchen Speisen wertvolle Nahrung.

Ein großer Teil des Wassers, das wir trinken, wird als Urin ausgestoßen. Ein winziger Teil des verbrauchten Wassers wird zur Lebenskraft. Daher entscheidet die Art der Nahrung und des Wassers, die wir aufnehmen, über unseren Charakter. Nur wenn wir die Qualität unserer Nahrung und unseres Wassers unter Kontrolle halten, können wir Göttlichkeit erlangen. Deshalb sagt man, dass Essen Gott sei. Essen zu verschwenden bedeutet also, Gott zu verschwenden. Verschwende kein Essen. Iss nur, was du brauchst, und sei sicher, dass das, was du isst, satwisch ist. Gib den Bedürftigen, was dir überbleibt.

Zweitens Geld. Inder betrachten Geld oder Reichtum als die Göttin Lakshmi. Missbrauche kein Geld. Auf diese Weise wirst du nur ein Sklave schlechter Eigenschaften, schlechter Ideen und schlechter Gewohnheiten. Tue Gutes mit deinem Geld. Verschwende kein Geld, denn der Missbrauch von Geld ist von Übel. Es führt dich auf den falschen Weg.

Drittens, die Zeit. Der wichtigste und am dringendsten benötigte Faktor ist die Zeit. Man sollte keine Zeit verschwenden. Verbringe deine Zeit auf nützliche Weise. Die Zeit sollte als heilig betrachtet werden, weil alles in dieser Schöpfung von der Zeit abhängt. Sogar unsere heiligen Schriften sagen, dass Gott als Zeit und als Nichtzeit zu bezeichnen ist. Gott ist nicht zeitlich begrenzt. Er ist jenseits der Zeit; Er ist Zeit; Er schränkt die Zeit ein. Die Zeit ist die Verkörperung Gottes. Alles hängt von der Zeit ab.

Der Hauptgrund für Geburt und Tod des Menschen ist die Zeit. Zeit ist der Hauptfaktor für unser Wachstum. Wenn wir Zeit verschwenden, wird unser Leben verschwendet. Daher ist Zeit ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Erniedrige die Zeit nicht, indem du unnötige Gespräche führst oder dich auf die persönlichen Angelegenheiten anderer einlässt. Die Wahrheit hinter dem Sprichwort "Verschwende keine Zeit" ist, dass keine Zeit mit bösen Gedanken und Handlungen verschwendet werden sollte. Nutze stattdessen die Zeit auf effiziente Weise.

Viertens Energie. Unsere physischen, mentalen und spirituellen Energien sollten niemals verschwendet werden. Ihr könntet mich fragen: "Wie verschwenden wir unsere Energie?" Wenn du schlechte Dinge siehst, wird deine Energie verschwendet. Schlechte Dinge zu hören, Böses zu sagen, böse Gedanken zu denken und üble Taten zu setzen verschwendet deine Energie. Spare in all diesen fünf Bereichen Energie und mache dein Leben sinnvoller.

Sieh nichts Böses - sieh, was gut ist.

Höre nichts Böses - höre, was gut ist.

Sprich nichts Böses - sprich, was gut ist.

Denke nicht böse - denke, was gut ist.

Tu nichts Böses - tu, was gut ist.

Dies ist der Weg zu Gott.

Der Weg der Göttlichkeit besteht nicht darin, etwas Schlechtes zu sehen, zu hören, zu sprechen, zu denken oder zu tun. Wenn wir diesen Weg nicht gehen, verschwenden wir unsere Energie. Durch solche Energieverschwendung verlieren wir unsere Gedächtniskraft, Intelligenz, unser Unterscheidungsvermögen und unseren Gerechtigkeitssinn.

Der heutige Mensch ist nicht in der Lage, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Wie kann er dann den Weg des richtigen Handelns einschlagen? Du fragst dich vielleicht, wie das möglich ist. Wie verschwenden wir Zeit? Wenn du beispielsweise das Radio einschaltest, um eine bestimmte Sendung anzuhören, wird Strom verbraucht, unabhängig davon, ob du die Lautstärke des Tons erhöhst oder verringerst, solange das Radio eingeschaltet ist.

Unser Geist ist wie das Radio. Ob du mit anderen sprichst oder nur mit dir selbst beschäftigt bist, du verbrauchst Energie. Dein Verstand arbeitet die ganze Zeit; da er immer eingeschaltet ist, verbrauchst du viel Energie. Ist es nicht besser, deine Zeit mit dem Nachdenken über Gutes zu verbringen, anstatt deine Kraft, Energie oder Macht in geistigen Irrungen zu verschwenden?

Das Programm „Begrenzung der Wünsche“ wurde konzipiert, damit der Mensch in den Bereichen Lebensmittel, Geld, Zeit oder Energie nichts verschwendet.

 

Das Hauptziel der Sathya Sai Organisation

Heute haben einige dienstorientierte Menschen in der Sri Sathya Sai Weltorganisation ihr Hauptziel noch nicht vollständig erkannt. Sie geben Geld und denken, dass dies Dienst ist. Sie halten sich geschickt aus dem Dienst heraus, während ihre Wünsche über die Grenzen hinauswachsen. Wir sollten nach und nach versuchen, diese Einstellungen zu ändern. Das Hauptziel der Sai-Organisation ist es, den tätigen Mitgliedern und leitenden Personen ein ideales, perfektes und glückliches Leben zu ermöglichen. Deshalb müssen wir den hohen Idealen der Organisation gerecht werden und uns in ideale Wesen verwandeln, um anderen zu helfen, unserem Beispiel zu folgen.

Sathya Sai Newsletter (USA), Band 13, Nummer 3 (Frühjahr 1989). Göttliche Ansprache über das Dienen und die Sai-Organisation, 21. November 1988

 

Der einfachste Weg, die Kontrolle über den Geist zu erlangen

Sei dir bewusst, dass der Herr immer gegenwärtig ist. Lasse dich auch durch das Gefühl anregen, dass du deine Taten zur Freude des Herrn vollbringst. Dies ist der einfachste Weg, die Kontrolle über den Geist zu erlangen.

Wenn du spürst, dass dein Körper dem Herrn gehört, wirst du mit deinem Körper nicht sündigen. Auf der anderen Seite werden alle deine Bemühungen und Bestrebungen in Richtung Göttlichkeit gehen. Wenn du zutiefst überzeugt bist, dass deine Energie Gott gehört, wirst du sie nicht missbrauchen. Vor diesem Hintergrund haben wir in den Sri Sathya Sai Zentren das Prinzip der Beschränkung der Wünsche vorgeschrieben.

 

Ein vierfaches Programm

Die erste Obergrenze für Wünsche lautet: „Verschwende keine Lebensmittel. Nahrung ist Gott.“ Dein Körper besteht aus Nahrung, und du bist das Ergebnis der Nahrung, die Deine Eltern zu sich nehmen. Essen ist Gott. Iss so viel, wie du essen musst. Aber wirf kein Essen weg, indem du zu viel auf deinen Teller nimmst. Indem du Nahrung verschwendest, verschwendest du göttliche Energie.

Die zweite Anweisung lautet: „Verschwende kein Geld. Gott ist Reichtum. "Da Gott Reichtum ist, ist der Missbrauch von Geld böse. Übe Nächstenliebe, indem du Geld, Lebensmittel, Kleidung, Häuser usw. verschenkst, anstatt in extravaganter Weise Geld zu missbrauchen. Der Missbrauch von Geld ist nicht nur böse, sondern auch eine Sünde.

Die dritte Anweisung lautet "Verschwende keine Zeit. Zeitverschwendung ist Lebensverschwendung. " Gott wird als Zeit verherrlicht. Er ist jenseits der Zeit, transzendiert die Zeit und ist die Verkörperung der Zeit. Verbringe deine Zeit mit heiligmachenden Worten. Verschwende keine Zeit. Zeitverschwendung ist Verschwendung von Gott.

Die vierte Anweisung lautet "Verschwende keine Energie." Menschen verschwenden ihre Energie, indem sie sich schlechten Gedanken hingeben, schlechte Dinge sehen, schlechte Dinge hören und schlechte Handlungen unternehmen.

Der richtige Königsweg ist der folgende:

Sieh nichts Böses - sieh, was gut ist.

Höre nichts Böses - höre, was gut ist.

Sprich nichts Böses - sprich, was gut ist.

Denke nicht böse - denke, was gut ist.

Tu nichts Böses - tu, was gut ist.

Indem du die obigen Anweisungen in die Praxis umsetzt, wirst du deine Zeit heiligen. Dies ist die spirituelle Praxis und der Dienst, den du leisten musst. Es wird eine Zeit kommen, in der der Geist ausgelöscht sein wird und die Verschmelzung mit dem Göttlichen erreicht wird.

Sommersegen in Brindavan 1993; Kapitel 6: Die Eroberung des Geistes

 

Zünde die Lampe der Liebe in dir an

Der Mensch unternimmt heute jeden Versuch, glücklich, glückselig zu sein. Woher nimmst du Glückseligkeit? Ist es in den materiellen Dingen, in der Welt, in Individuen, in Büchern? Nein überhaupt nicht. Glückseligkeit ist im eigenen Selbst. Du hast dein wahres Selbst vergessen, die Quelle der Glückseligkeit. Du kämpfst hart für ein künstliches Glück im außen. Du bist dir der Realität, die im Herzen liegt, nicht bewusst. Tatsächlich ist dort die ganze Glückseligkeit. Das Prinzip der Liebe stammt aus dem Herzen, nicht aus der Welt.

Jeder sollte immer mehr Liebe entwickeln. Aber heute herrscht überall Hass und Wut. Wo immer du hinschaust, da ist Verlangen, Feindschaft und Angst. Wie erwartest du Frieden? Wie erwartest du Glückseligkeit? Zünde die Lampe der Liebe in dir an. Dann werden Angst und Illusion beseitigt, und du kannst die Vision des Selbst erfahren. Anderenfalls musst du leiden.

Du musst eine Einschränkung für Deine Wünsche vollziehen. Es gibt Regeln für eine Begrenzung in Bezug auf Grund und Boden. Aber du übst keine Beschränkung Deiner Wünsche. Wünsche zu begrenzen bedeutet, Kontrolle über sie auszuüben. Du kannst glücklich werden, wenn deine Wünsche unter Kontrolle sind.

 

Weniger Gepäck, mehr Komfort, macht das Reisen zum Vergnügen

Dein Leben ist eine lange Reise. Du solltest auf dieser langen Lebensreise weniger Gepäck (Wünsche) haben. Deshalb heißt es: "Weniger Gepäck, mehr Komfort macht das Reisen zum Vergnügen." Die Beschränkung der Wünsche ist das, was Du heute dir zu eigen machen musst. Kürze deine Wünsche Tag für Tag! Du meinst, das Glück liege in der Erfüllung von Wünschen, tatsächlich aber beginnt das Glück zu dämmern, wenn die Wünsche vollständig beseitigt sind.

Wenn du deine Wünsche reduzierst, näherst du dich dem Zustand der Entsagung. Du hast viele Wünsche. Was hast du davon? Du musst dich den Konsequenzen stellen, wenn du etwas für dich beanspruchst. Wenn du ein Stück Land für dich reklamierst, musst du die Ernte davon annehmen. Der Instinkt von Ego und Anhaftung wird dich zum Leiden führen. In dem Moment, in dem Du Ego und Bindung aufgibst, in diesem Moment wirst du glücklich sein.

Sathya Sai spricht, Band 32, Teil 1, Kapitel 6: Sich frei machen von Wünschen

 

Nichts begleitet dich, wenn du die Welt verlässt.

Wohin immer du heute blickst, es gibt nur Wünsche, Wünsche und noch mehr Wünsche. Mach dich frei von diesen Wünschen! Nur dann wird dein Geist ruhig werden. Du sagst: „Ich will dies, ich will das, ich will jenes etc. ”. So entwickelst du viele Wünsche. Sie sind wie vorbeiziehende Wolken. Warum willst du deine Bedürfnisse vervielfachen, wie diese vorbeiziehenden Wolken? Wenn du diesen sterblichen Körper verlässt, begleitet dich
letztendlich nichts!  Große Könige und Kaiser herrschten über diese Welt. Sie eroberten viele Länder und sammelten grenzenlosen Reichtum. Sogar Alexander der Große, der mehrere Teile der Welt eroberte, konnte nicht einmal einen winzigen Teil des Reichtums mitnehmen, den er angehäuft hatte. Er musste diese Welt mit leeren Händen verlassen.

Um diese Wahrheit zu demonstrieren, wies er seine Minister an, seinen toten Körper in einer Prozession durch die Straßen seiner Hauptstadt zu führen und beide Hände in einer erhobenen Geste in Richtung Himmel zu halten. Die Minister waren neugierig, den Grund für diese merkwürdige Bitte zu erfahren. Alexander sagte: "Ich habe viele Länder erobert und so viel Reichtum angehäuft. Es gibt eine riesige Armee unter meiner Kontrolle. Doch keine begleitet mich zum Zeitpunkt meines Verlassens dieses Körpers. Ich gehe mit leeren Händen. Dies soll allen Menschen gezeigt werden!"

Sathya Sai spricht, Band 41, Kapitel 19: Kontempliere über Gott, den wahren Helden, zum Sieg!

 

Übermäßiges Verlangen verursacht ein Ungleichgewicht in der Natur

Der Mensch sollte seine Wünsche zügeln. Da das Verhalten des Menschen oft pervers ist, ereignen sich heute Naturkatastrophen. Ihr wisst von der Verwüstung durch das Erdbeben in Gujarat. Tausende Menschen kamen ums Leben. Der Grund dafür ist, dass der Mensch übermäßige Wünsche hegt. Gott erhält in Seiner Schöpfung ein vollkommenes Gleichgewicht. In Gottes Schöpfung sind die Erde und die Ozeane im Gleichgewicht. Aber der Mensch nutzt die Erde gnadenlos aus, um Öl zu fördern.

Jeden Tag werden Tonnen von Fisch aus den Ozeanen gefangen. Diese wahllose Ausbeutung der Natur führt zu einem Ungleichgewicht auf der Erde, welches das Leben der Menschen in Mitleidenschaft zieht. Nur wenn der Mensch frei von innerer Unstetigkeit ist, wird er nicht von Erdbeben oder anderen Katastrophen heimgesucht werden.

 

Beraube nicht die Natur ihrer Ressourcen, um deine Gier zu stillen

Nicht nur die Menschen in Indien, sondern auch die Menschen auf der ganzen Welt sollten sich bemühen, das Gleichgewicht zu wahren. Die fünf Elemente sind nichts anderes als Manifestationen des Göttlichen. Das Leben des Menschen wird nur dann sicher sein, wenn er diese Wahrheit erkennt und dementsprechend handelt. Vor einigen Tagen schickte ich Lastwagenladungen mit Reis, Kichererbsen usw. zu den Erdbebenopfern von Gujarat.
Einige Leute fragten: „Swami, warum machst du dir die Mühe, so viel Geld für das Senden von Hilfsgütern nach Gujarat auszugeben? Du hättest stattdessen das Erdbeben abwenden können. “ Ich antwortete: „Mein Lieber, der Mensch muss sich selbst die Schuld für die Erdbeben geben. Aufgrund seiner übermäßigen Gier nach Reichtum stört er das Gleichgewicht der Erde, daher das Erdbeben. Das ist das Gesetz der Natur. “

Du musst Deine Liebe zum Menschen zum Ausdruck bringen, indem du den Bedürftigen hilfst. Liebe ist deine Natur. So wie das Gleichgewicht für die Natur sehr wichtig ist, so ist auch die Liebe für den Menschen sehr wichtig. Wisse, dass alles, was Gott erschaffen hat, zu deinem eigenen Wohl dient. Du solltest die Natur nach deinen Bedürfnissen genießen, aber du solltest sie nicht ihrer Ressourcen berauben, um deine Gier zu stillen.

 

Wissenschaft sollte nur im erforderlichen Umfang genutzt werden

Hier ist ein Beispiel. Einst besaß ein gieriger Mann eine Ente, die jeden Tag ein goldenes Ei legte. Eines Tages riss er den Magen der Ente auf und dachte, dass er viele goldene Eier auf einmal bekommen würde. Heutzutage gibt sich der Mensch auch solchen törichten und gierigen Handlungen hin. Anstatt mit dem, was die Natur ihm gibt, zufrieden zu sein, strebt er nach immer mehr und schafft dabei ein Ungleichgewicht in der Natur.

Heute interessieren sich Wissenschaftler für neue Erfindungen. Der Fortschritt in Wissenschaft und Technologie hat auch zu einem Ungleichgewicht in der Natur geführt. Infolgedessen gibt es Erdbeben und keine rechtzeitigen Regenfälle. Die Wissenschaft sollte nur im erforderlichen Umfang genutzt werden. Die Wissenschaft hat ihre Grenzen, und das Überschreiten dieser Grenzen führt zur Gefahr.

Du hast noch einen langen Weg vor dir. Halte dich an Wahrheit und Rechtschaffenheit. Unsere alten Weisen sagten: "Sprich die Wahrheit, sprich angenehm und sprich nicht die Wahrheit in unangenehmer Weise." Setze natürliche Ressourcen richtig ein und missbrauche sie nicht. Hilf allen und mache sie glücklich. Teile all die guten Dinge, die du hast, mit den anderen, das ist deine oberste Pflicht.

Sathya Sai spricht, Band 34, Kapitel 3: Vision des Atman

 

Wünsche sind die Grundursache für die Störung des Menschen

Alle spirituellen Übungen des Menschen zielen darauf ab, seinen Geist zu beruhigen. Es hat keinen Sinn, Gottes Namen ständig zu wiederholen, zu meditieren und spirituelle Entsagung zu praktizieren, wenn der Geist nicht stabil ist. Sobald du die fünf Sinne unter Kontrolle hast, kannst du Gott erleben. Er ist nicht weit von dir entfernt. Er ist in dir, unter dir, über dir und überall um dich herum. Gott ist in der Tat der Bewohner des Menschen, dennoch kann der Mensch Ihn nicht sehen. Was ist der Grund? Die grenzenlosen und eigensinnigen Wünsche des Menschen hindern ihn daran, Gott zu sehen.

Wünsche sind die Grundursache für die Störung des Menschen. Sinnesbeherrschung und die Begrenzung der Wünsche werden ihm helfen, Gott überall zu sehen und Glückseligkeit zu erfahren. Also müssen wir unsere Wünsche in Schach halten. Wir sollten uns keine Sorgen machen über das böse Gerede anderer. Wir sollten von Verleumdung und Kritik nicht betroffen sein.

 

Kontrolliere die fünf Sinne

Buddha wollte die fünf Sinne kontrollieren. Er beschloss in erster Linie, die richtige Vision zu erlangen. Der Mensch ist heute nicht in der Lage, sein Sehen zu kontrollieren, weil sein Verstand wankelmütig ist. Kino, Video, Fernsehen usw. haben den Geist des Menschen verschmutzt. Er sieht nicht gut und hört nicht gut. Der Mensch selbst ist die Ursache seiner eigenen Unruhe.

Neben dem richtigen Sehen betonte Buddha die Notwendigkeit des richtigen Hörens, der richtigen Sprache, des richtigen Gefühls und des richtigen Denkens. Aufgrund dessen gibt die Menschheit schnell dem Teuflischen und dem Bestialischen Raum. Tierische Qualitäten nehmen beim Menschen schnell zu. Tiere halten sich an Jahreszeit und an eine Ordnung, aber der Mensch nicht. Der Mensch ist heute oft schlimmer als die Tiere. Menschliche Qualitäten wie Mitgefühl, Freundlichkeit, Liebe und Nachsicht fehlen in ihm. Er sollte frei sein von bösen Gedanken, die die Wurzel seiner Sorgen sind. Dies erfordert ständiges und nachhaltiges Üben.

 

Beherrsche den Geist und sei ein Mastermind

Der Mensch kann den Geist kontrollieren und durch ständiges und anhaltendes Üben Frieden erlangen. Nur in einem friedlichen Geist entstehen edle Gedanken. Der Geist sollte unter der Kontrolle des Menschen sein, beherrsche den Geist und sei ein Mastermind. Anstatt den Geist zu kontrollieren, ist der Mensch leider zum Sklaven seiner Sinne geworden. Das ist die Hauptursache für seine Unsicherheit. Darüber hinaus unterliegt er der Anhaftung an seinen Körper. Dies ist der Grund, warum er rasch irritiert ist, wenn Leute Fehler an ihm finden. Warum sollte er sich um den Körper sorgen, wenn der Körper wie eine Wasserblase ist? Du solltest von der Anhaftung an den Körper loskommen.

Sommersegen in Brindavan 2002; Kapitel 11: Sinneskontrolle ist das höchste Sadhana (spirituelle Praxis)

Lerne eine Lektion von der Natur

Der Begriff "Begrenzung der Wünsche" besteht aus vier Komponenten: nimm übermäßiges Reden an die Kandare, zügle übermäßige Wünsche und Ausgaben, kontrolliere den Verbrauch von Nahrungsmitteln und unterlasse die Verschwendung von Energie. Der Mensch benötigt einige wesentliche Güter für seinen Lebensunterhalt, und nach mehr sollte er nicht streben.

In dieser Hinsicht können wir eine Lehre aus der Natur ziehen. Nur wenn Luft in ausreichender Menge zur Verfügung steht, ist sie angenehm und gut. Wenn sie im Übermaß vorhanden ist und es einen Sturm gibt, wirst du dich unwohl fühlen. Wenn du durstig bist, kannst du nur eine begrenzte Menge Wasser konsumieren. Du kannst nicht das gesamte Wasser des Flusses Ganges verbrauchen! Wir nehmen nur so viel, wie wir für den Unterhalt des Körpers benötigen.

Ärzte wissen, dass die Körpertemperatur normalerweise 36,5 Grad beträgt. Wenn sie auf 38 Grad ansteigt, sagt man, dass aufgrund einer Störung im Körper Fieber eingesetzt hat. Wir atmen normal in einer bestimmten Frequenz ein und aus. Wenn die Rate auch nur leicht zu- oder abnimmt, deutet dies auf eine Störung im Körper hin. Änderungen der Pulsfrequenz oder des Blutdrucks weisen ebenfalls auf eine Störung hin. Wenn also die Grenzwerte auch nur geringfügig über- oder unterschritten werden, ist dies gefährlich oder schädlich für den Körper.

Es gibt eine Grenze für die normale Funktionsweise von allem. Wenn eure Augen beim Fotografieren einen Blitz sehen, werdet ihr sie automatisch schließen, weil sie einer derart starken Beleuchtung nicht standhalten können. Auch Trommelfelle können ein Hören über ein bestimmtes Volumen hinaus nicht tolerieren, und wir halten uns die Ohren zu oder tun Baumwolle in die Ohren. Daraus sehen wir, dass unser Leben eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist!

 

Unsere Wünsche sollten begrenzt sein

Ebenso sollten auch unsere Wünsche begrenzt sein. Frauen möchten normalerweise eine beliebige Anzahl von Saris (langes traditionelles Kleid, das von indischen Frauen getragen wird) in ihre Garderobe aufnehmen, wenn sie in ein Geschäft oder eine Ausstellung gehen. Sie sollten eine angemessene Anzahl von Saris besitzen, aber keine riesige Sammlung für Pomp oder Show. Geldmissbrauch ist ein großes Übel. Auch Männer müssen ihren eigenen Beitrag zur Kontrolle der Ausgaben für unerwünschte und unnötige Dinge leisten.

Geld ist die Verkörperung der Göttlichkeit. Wenn du von Reichtum sprichst, solltest du darauf achten, dass es nicht zu ungewollter Anhäufung und verschwenderischen Ausgaben kommt. Auch bei der Zubereitung von Speisen solltest du darauf achten, Verschwendung zu vermeiden. Wir tun uns einen schlechten Dienst, indem wir mehr Nahrung zu uns nehmen, als für den Körper notwendig ist.

Drittens solltest du auf die „Zeit“ achten, die der Maßstab des Lebens ist. Aus Sekunden werden Stunden, aus Stunden werden Jahre, aus Jahren werden Zeitalter und so weiter. Du solltest diese überaus wertvolle "Zeit" nicht verschwenden. Zeit, die durch verschwender-ische Aktivitäten verloren geht, kann auf keinen Fall zurückgewonnen werden. Alle unsere Aktivitäten sollten so geplant werden, dass die verfügbare Zeit optimal genutzt wird. So sollten wir keine Lebensmittel, Geld, Zeit und Energie verschwenden.

Sathya Sai spricht, Band 16, Kapitel 3: Begrenzung der Wünsche

 

Ziele des Programms „Begrenzung der Wünsche“

Mit " Begrenzung der Wünsche " ist ein Programm verbunden. Ihr müsst euch darüber im Klaren sein, dass dieses Programm nicht gestartet wurde, um Spenden zu sammeln. Ziel des Programms ist es, die Verschwendung von Geld, Zeit, Nahrungsmitteln oder anderen Ressourcen zu verhindern und diese zum Wohl der Menschen zu nutzen. Das eingesparte Geld muss nicht in die Sathya Sai Organisationen fließen. Es kann für andere so verwendet werden, wie es am euch am besten erscheint. Verschwende keine Zeit. Verschwendete Zeit ist verschwendetes Leben. Die Zeit ist Gott. Heilige die ganze Zeit, die dir zur Verfügung steht, indem du in einem reinen und selbstlosen Geist Dienst leistest.

Heute verschwenden wir Zeit mit unnötigen und unerwünschten Dingen, indem wir uns unnötigen Gesprächen hingeben und sinnlose Handlungen ausführen. Bei all diesen Handlungen opfern wir den Körper der Zeit. Stattdessen sollten wir versuchen, die Zeit zu unserem Diener zu machen. Es bedeutet, unsere Zeit in guten Gedanken und guten Taten zu verbringen. In jeder Sekunde deines täglichen Lebens musst du folgende Fragen stellen: „Wie nutze ich die Zeit? Ist es für einen guten oder schlechten Zweck? "

Ebenso musst du in Bezug auf Lebensmittel fragen: „Esse ich so viel als ich brauche oder mehr? Verschwende ich Nahrung? " Und in Bezug auf Geld:" Benutze ich das Geld für meine eigenen egoistischen Bedürfnisse oder um meinen Namen und Ruhm zu stärken oder um mein Ego und meine Eitelkeit zu befriedigen?" Sobald du beginnst, Antworten auf diese Fragen zu suchen, gibt es keine größere spirituelle Praxis.

Dies sind die Ziele des Programms "Begrenzung der Wünsche". Es war nie der Zweck dieses Programms, Geld für die Sathya Sai-Organisationen zu sammeln. Ziel war es, dich zu ermutigen, dein Geld mit anderen zu teilen, damit du Gelegenheit bekommst, deine überschüssigen Ressourcen für einen guten und edlen Zweck zu nutzen, der dein Leben heiligen wird.

 

Mache dein Leben heilig und wertvoll

Dem Menschen werden drei Arten von Stärke verliehen: körperliche Stärke, mentale Stärke und die Macht des Geldes. Es wurde gesagt, dass all dies als Opfer dargeboten werden sollte. Gott, der dir deinen Körper und deinen Geist gegeben hat, braucht dies nicht für sich. Gott ist auch die Quelle allen Reichtums. Was will er mit deinem Reichtum?

Verwende es für heilige Zwecke. Das Dienen soll dir nur Möglichkeiten bieten, dein Leben heilig und wertvoll zu gestalten. Es geht darum, den Geist (engl. spirit) des Opferns zu entwickeln.

 

Diese Bemühung ist nicht um Sais willen

War es jenseits der Macht Ramas, Sita in Lanka selbst zu entdecken? Was brauchte er, um Hanuman zu schicken? Rama wollte, dass Hanuman die Suche fortsetzt, um der Welt die Hingabe, Standhaftigkeit und den Glauben von Hanuman zu zeigen. Es war ein Gnadenakt von Rama.

Auf gleiche Weise kann Sai alles tun, wenn er es tun möchte. Diese Bemühung ist nicht für Sai. Dies geschieht durch die Serviceorganisationen, damit die Mitglieder der Organisation die Möglichkeit haben, zu dienen und davon den Nutzen zu erhalten (innerlich). Versuche, die grundlegende Wahrheit zu verstehen, dass dir diese Möglichkeiten des Dienstes gegeben wurden, damit du einen guten Namen für dich erhalten kannst, es geht nicht um Sai.

Sathya Sai spricht, Band 17, Kapitel 16: Begrenzung der Wünsche-Il

 

Sei Immer glücklich!

Welche Schwierigkeiten du auch haben magst, lerne, dich unter allen Umständen glücklich zu fühlen. Wenn du von einem Skorpion gestochen wirst, musst du dich trösten, dass du nicht von einer Schlange gebissen wurdest, und wenn du von einer Schlange gebissen wirst, musst du dich trösten, dass es sich nicht als tödlich erwiesen hat. Auch wenn du kein Fahrzeug besitzen kannst, sei froh, dass deine Beine intakt sind und laufen können. Auch wenn du kein Millionär bist, sei froh, dass du genug Ressourcen hast, um dich und deine Familie zu ernähren. Auf diese Weise kannst du auch unter widrigen Umständen Freude empfinden.

 

Lenke deine Bemühungen in die Richtung, die Realität in dir zu erkennen

Das Begrenzen der Wünsche ist ein Muss, um ein friedliches und sinnvolles Leben zu führen. Du musst den Wunsch zügeln, immer mehr Reichtum zu erstreben und dich bemühen, die Realität in dir zu verwirklichen. Im Zuge dieser Bemühungen vermeide die Verschwendung von Nahrung, Geld, Zeit, Energie und Wissen, da alle diese Formen Gottes sind. Unnötiges Sprechen sollte vermieden werden, da es zu Energieverschwendung und Verminderung der Gedächtniskraft führt.

Sathya Sai spricht, Band 27, Kapitel 20: Spirituelle Orientierung in Richtung Erziehung

 

Frieden kann nur durch Gottes Gnade erreicht werden

In der modernen Welt bemüht sich jeder um Frieden. Frieden kann nicht durch spirituelle Rezepte erreicht werden, noch kann er auf einem Markt als Ware gekauft werden. Er kann nicht einmal durch Kenntnis der Texte oder eine hohe Position im Leben erworben werden. Frieden kann nur durch Gottes Gnade erreicht werden.

Obwohl der Mensch den Frieden anstrebt, findet er viele Hindernisse auf dem Weg vor. Wer mit dem Zug reist, kennt vielleicht den Slogan "Weniger Gepäck, mehr Komfort, macht das Reisen zum Vergnügen." Jetzt belastet sich der Mensch mit grenzenlosen Wünschen auf dem Weg des Lebens. Durch besonders schweres Gepäck wird die Reise des Lebens für ihn mühsam.  Durch eine solche Vermehrung von Wünschen verliert er das Gleichgewicht, bewegt sich von seinem Ziel weit weg und neigt sogar dazu, verrückt zu werden.

Aus diesem Grund habe ich die Notwendigkeit betont, die Wünsche zu begrenzen. Indem du deine Wünsche einschränkst, kannst du bis zu einem gewissen Grad Frieden erreichen. Begrenze deine Wünsche und bemühe dich, die Gnade des Göttlichen zu erlangen.

Sathya Sai spricht, Band 31, Kapitel 19: Glaube, Liebe und Gnade

 

Schlechte Eigenschaften sind das Ergebnis deiner eigenen Gedanken

Angenommen, du wirst wütend. Woher kam diese Wut? Sie ist nur von dir gekommen. Ebenso ist Eifersucht eine Eigenschaft, die sich in deinem Geist manifestiert. Somit ist jede dieser schlechten Eigenschaften das Ergebnis deiner eigenen Gedanken. Wenn du also in der Lage bist, deine Gedanken richtig zu kontrollieren, kannst du alles im Leben erreichen.

Der Geist, der Intellekt und das Bewusstsein sind Reflexionen des Atman. Der Geist hat keine Stabilität. Er ist der Speicher von Gedanken und Wünschen. Es wird gesagt: "Der Geist allein ist die Ursache für Gebundenheit oder Befreiung." Daher muss man den Verstand unter angemessener Kontrolle halten, indem man Wünsche begrenzt.

Sathya Sai spricht, Band 42, Kapitel 1: Erkenne dich selbst und Du wirst alles wissen

 

Provoziere nicht eine negative Reaktion der Natur

Der Mensch hat sich als Glied der Gesellschaft zu betrachten und zum Wohl der Gesellschaft beizutragen, so wie die Organe des eigenen Körpers für das Wohlbefinden des Menschen sorgen. Die Gesellschaft ist wiederum ein Glied der Natur, und die Natur ist ein Glied des Höchsten Herrn. Somit besteht eine enge Beziehung zwischen dem Menschen und Gott.
Die Natur ist fortschrittlicher als der Mensch, und um die Natur zu schützen, darf der Mensch sie nur in begrenztem Maße ausbeuten. Wenn der Mensch mit der Natur rücksichtslos umgeht, reagiert sie nachteilig, und es entstehen Schwierigkeiten. Um die Natur zu schützen, muss der Mensch die Begrenzung der Wünsche in die Tat umsetzen. Er sollte nicht eine negative Reaktion der Natur provozieren.

Wissenschaftler haben keine Sorge wegen schädlicher Auswirkungen, die ihre Erfindungen auf die Gesellschaft haben können. Sie kümmern sich nicht um das Wohlergehen der Menschheit und nutzen weiterhin ihre Intelligenz, um Zerstörungswaffen herzustellen. Vorsicht ist geboten, um Komfort zu erzielen, da übermäßiger Komfort den Verstand des Menschen zerstören und Elend statt Glück bringen kann. Ohne Einschränkungen kann Gutes nicht erreicht werden.

Durch die Weiterentwicklung der Technologie und die Bereitstellung von übermäßigem Komfort wurde das Leben materialistisch (mechanisch), und die Spiritualität ist zurückgegangen. Die Wissenschaft zerlegt alles in Stücke, während die Spiritualität in aufbauender Weise die Einheit in der Vielfalt aufzeigt. Heutzutage bemüht sich der Mensch nicht darum, das Gefühl der Einheit unter den Menschen zu fördern.

 

Die innere Beziehung von Mensch, Gott und Natur

Beispielsweise schützt die Ozonschicht in der Atmosphäre die Menschen auf der Erde vor den negativen Auswirkungen der Sonnenstrahlung. Aufgrund des technologischen Fortschritts sind viele Fabriken entstanden, durch die schädliche Gase in die Atmosphäre gelangen. Infolgedessen ist die Ozonschicht dünner geworden, und wenn dies nicht ins Auge gefasst wird, kann es katastrophale Folgen haben. Wissenschaftler versuchen, den Abbau der Ozonschicht zu stoppen, finden aber keine Mittel.

Die eigentliche Ursache für diese Situation ist, dass mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt wird. Normalerweise wird Kohlendioxid von Pflanzen und Bäumen absorbiert, die durch den natürlichen Prozess der Photosynthese das Gas aufnehmen und Sauerstoff liefern können. Da es jedoch zu einer alarmierenden Entwaldung kommt, hat die Menge an Kohlendioxid in der Atmosphäre erheblich zugenommen. Abhilfe schafft daher eine intensive Aufforstung, die überall die Anzahl der Bäume erhöht und die vorhandenen Bäume schützt, ohne sie für andere Zwecke umzubringen. Daher ist die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Gott sehr eng, was Wissenschaftler möglicherweise nicht verstehen können.

Sathya Sai spricht, Band 26, Kapitel 3: Das Dilemma des heutigen Menschen

 

Kultiviere wünschenswertes Tun

Die Sai-Organisationen wurden angewiesen, ein Programm zur Begrenzung von Wünschen umzusetzen. Jeder sollte versuchen, seine Wünsche so gut wie möglich zu kontrollieren. Die Förderung menschlicher Werte ist ein weiterer Programmpunkt. Diese menschlichen Werte sind jedem Menschen inhärent. Alles, was benötigt wird, ist, dass jeder sie in seinem täglichen Leben realisiert. Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden sind alle in dir.

Du bist die Verkörperung von Wahrheit, Frieden, Liebe und Gott. Erkenne diese Tatsache. Mitglieder von Sai-Organisationen sollten bestimmte wünschenswerte Praktiken pflegen. Zum Beispiel solltest du deine Ernährung unter Kontrolle halten, weil das Essen die Gedanken beeinflusst. Rauchen und berauschende Getränke müssen aufgegeben werden, sie sind für die Gesundheit ruinös. Das Essen von Fleisch sollte auch aufgegeben werden, weil das Essen von tierischer Nahrung animalische Neigungen im Menschen fördert. Das vierte Übel, das beseitigt werden muss, ist die Spielsucht.

Diejenigen, die den spirituellen Weg beschreiten, sollten diese vier schlechten Praktiken so weit wie möglich vermeiden. Es ist sündig, arme Tiere wegen des Essens zu schlachten.