Die Lehre

Die Lehre von Sathya Sai richtet sich an die gesamte Menschheit. Sie ist universell und religionsunabhängig. Das Ziel des menschlichen Lebens besteht darin, das allen Wesen innewohnende Göttliche Prinzip zu verwirklichen.

Das Göttliche Prinzip im Menschen
Die Lehre hilft dem Einzelnen, sich der allgegenwärtigen Göttlichkeit in seinem Inneren und in der Schöpfung bewusst zu werden. Diese Göttlichkeit drückt sich als Liebe, Weisheit und Kraft aus, die im täglichen Leben wirkt und essentiell für das eigene Leben und das Zusammenleben in der Gesellschaft ist.
„Um Gott in seiner vollen Größe erfahren zu können, muss man zunächst sich selbst bis ins Kleinste erfahren. Denn niemand kann Gott erkennen, der sich nicht selbst erkannt hat.“  Sathya Sai

Die Göttliche Liebe als gemeinsame Grundlage aller Religionen
Sathya Sai lehrte, alle Religionen zu respektieren. Sie sind unterschiedliche Wege zu Gott und fördern Gutes zu tun.
"Folgt der Religion, in die ihr hinein geboren wurdet oder für die ihr euch entschieden habt und lebt täglich in Übereinstimmung mit gutem Verhalten und Moral."  Sathya Sai

Die fünf universellen menschlichen Werte
sind Wahrheit, Rechtes Handeln, Friede, Liebe und Gewaltlosigkeit, die Lebensenergien des Menschen. Diese zu achten und sein Leben danach auszurichten verhilft dem Einzelnen zu einem glücklichen und erfüllten Leben und der Welt zu Wohlstand.

Die Begrenzung der Wünsche
Die der Menschheit zur Verfügung stehenden Ressourcen sollen nicht ausgebeutet oder missbraucht werden. Das Ausufern der Wünsche führt nicht nur zu persönlicher Unzufriedenheit, sondern bewirkt auch ökologisches Ungleichgewicht und soziale Ungerechtigkeit in der Welt. Dazu initiierte Sathya Sai das „Programm zur Begrenzung der Wünsche“ mit dem Ziel Geld, Zeit, Nahrung und Energie zu sparen und die dadurch gewonnenen Ressourcen zum Wohl der Menschen einzusetzen.
„Sobald ihr Wünsche verspürt, werdet ihr zu deren Sklaven. Sie werden sich endlos vermehren.“  Sathya Sai

Der Dienst am Mitmenschen
Dienen ist nicht die niedere Form des Handelns, sondern die höchstentwickelte Form, in welcher der Mensch sein wahres Wesen, die innewohnende Göttlichkeit zum Ausdruck bringt. Die Freude des Dienens liegt im Tun selbst, die Frucht des Dienens ist die Beseitigung von Egoismus.
„Im Dienen drückt sich die Göttlichkeit aus, die im Menschen verborgen ist. Es weitet euer Herz und zerstört alle Engstirnigkeit. Es schenkt euch Freude und Glückseligkeit.“  Sathya Sai